Samstag, 19. Dezember 2015

märchenhaft bretonisch 10 /1001 Weg zur klaren Fischsuppe


Was braucht es, um sich nach einer Arbeitswoche noch gern in die Küche zu stellen? 
Es gibt zwar nur Suppe und Nachspeise, aber das für 16 und bretonisch. 
Also, was braucht es?
Genau, einen kongenialen Kochpartner und G. ist so einer. Nicht nur, dass er gute Ideen hat (siehe da) - 
"Kochen wir doch was bretonisches. Ich stell mir das so vor...." 
Er kauft auch ein und schneidet und schält Gemüse in alle gewünschten Formen, deckt den Tisch und kümmert sich um den Kochwein (für die Köchin) und auch noch allerhand andere Weine.  
Also, da stellt man sich doch traumhaft gerne dazu in die Küche, oder? 

- Kir Breton (Cidre & Cassis) als Aperitif; alternativ Kostprobe vom bretonischen Jus de Pomme
- diverse Rilettes auf Baguette
- klare Fischsuppe vom heimischen Alpenfisch
- Kouign Amann & Far Breton -       ein bretonisches Kuchenduett
              -Käse





















Rezept:
Klare Fischsuppe für 20:  großer Topf oder besser zwei







Der Fisch kommt (Klick) von hier  


2 Kilo Fischfilets (SAIBLING FORELLE LACHSFORELLE) gewaschen und
in 3 cm dicke Streifen geschnitten- beiseite gestellt
3 Kilo Fischkarkassen (Köpfe und Reste vom Filetieren)
gewaschen, Kiemen entfernt, grob zerteilt

2 Stangen Lauch
8-10 Schalotten
4 mittelgroße Zwiebel
2 Petersilwurzeln
2 gelbe Rüben
1 keinen Sellerieknolle

Gemüse grob schneiden und kurz anrösten
Fischkarkassen dazu geben und ebenfalls andünsten
Anschließend die Gewürze dazu und kurz mitrösten

3 Gewürznelken
3 Zweige Thymian
3 Zehen Knoblauch
4 Lorbeerblätter
Zitronenschale von einer halben Zitrone
5 schwarze Pfefferkörner
5 weiße Pfefferkörner
halber Bund Petersilie, grob geschnitten

Mit 0,3 Liter trockenen Weißwein ablöschen
und mit 6 Liter kaltem Wasser aufgießen
salzen und
25 Minuten kaum wallend kochen
abseihen
nochmals durch ein Tuch seihen, 
damit die Schwebstoffe nicht in der Suppe sind. 

Für die Suppe 
extra ein halbes Kilo Karotten 
eine halbe Lauchstange
eine halbe Zwiebel
ein viertel Sellerieknolle
eine halbe Fenchelknolle 
sehr klein und fein und schön schneiden
in Butterschmalz langsam an rösten und bissfest dünsten lassen.

Zwei Kilo Kartoffel schälen und vierteln
separat in Salzwasser kochen und
wenn sie gar sind, in die Suppe geben. 

Fischfilets kurz vor dem servieren einlegen und 10 Minuten ziehen lassen.
Die Kartoffel und die Filets auf zwei separaten Platten anrichten mit Petersilie dekorieren
Gemüse in eine Schüssel geben
Suppe im Topf zum Tisch bringen




Geröstete Weißbrotscheibe in einen Suppenteller legen,
Suppe darüber gießen 
Fisch und Kartoffel und Gemüse herumreichen

Interessant ist eine scharfe Soße dazu,
die in der Suppe über die  Fischstücke geträufelt wird.

Soße:
3 TL Dijonsenf
10 EL Olivenöl
8 EL Weißweinessig
4 Schalotten (fein geschnitten)
1/2 TL Salz
weißer Pfeffer
gut verrühren

Natürlich gab es noch ein bretonisches Märchen (Märchenlink)
Nicht nach dem Motto "Ich will das, was sie hatte"
sondern ganz im Gegenteil:
"Ich möchte das, was er nicht wollte...."
In diesem Sinne 
bon appetit !







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen